Wozu bin ich hier? Wie du deine Lebensaufgabe findest – und lebst!

 

Enzian

„Du hast eine Aufgabe zu erfüllen. Du magst tun was du willst, magst hunderte von Plänen verwirklichen, magst ohne Unterbrechung tätig sein – wenn du aber diese eine Aufgabe nicht erfüllst, wird alle Zeit vergeudet sein.“

Diese Zeilen des islamischen Mystikers Dschelal ed-Din Rumi sind bereits gut 800 Jahre alt  –  doch sie beinhalten eine ganz wesentliche Frage, die uns Menschen heute genauso wie zu allen Zeiten davor bewegt hat: Es ist die Frage nach dem Sinn unseres Daseins, dem „Wozu bin ich hier?“

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Jeder Mensch ist ein einzigartiges, ein ganz besonderes, ein göttliches Wesen. Und wir alle sind bereits mit individuellen Begabungen und Talenten auf die Welt gekommen. Manche davon sind ganz offensichtlich – beispielsweise das Talent zum Malen oder ein musikalisches oder ein rhetorisches Talent. Andere kommen auf leiseren Sohlen daher – und diese wollen erst als Talente entdeckt werden! Denn das, was eigentlich die größte Selbstverständlichkeit im Leben sein sollte –  die eigenen Talente voller Stolz und Liebe zu kennen und zu leben – gelingt uns oft nicht zufriedenstellend. Haben wir doch alle schon von Kindesbeinen an immer wieder gehört, was wir alles NICHT können,  wo wir uns verbessern sollten, woran wir arbeiten müssen….

Indem wir schon sehr früh lernen, uns auf unsere Schwächen zu fokussieren,  fällt es uns im späteren Leben oft schwer, ein Bewusstsein für die eigenen Talente zu entwickeln. Zu viele Glaubenssätze, also gelernte Überzeugungen darüber, wie wir „nun mal sind oder zu sein haben“, halten uns davon ab, unsere Talente (selbst)bewusst und liebevoll zu leben.

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Um das Wort „Talent“ ranken sich viele Vorurteile. Talent, das klingt für viele Menschen nach etwas Grandiosem, etwas, das nur wenigen außergewöhnlichen Menschen vorbehalten ist. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Die bedeutendsten Talente sind gerade deshalb so einzigartig, weil sie im Außen kein großes Aufsehen erregen, sondern einfach da sind. Zum  Beispiel die Fähigkeit, sich gut in Menschen einfühlen und zuhören zu können. Der Wille, mit Ausdauer und Liebe etwas Neues zu gestalten. Die Stärke, etwas Komplexes bis ins Detail zu organisieren. Der „grüne Daumen“, unter dem alles gedeiht.  Ein großes Herz für Kinder. Ein Gespür für Tiere. Die Fähigkeit, Menschen zu begeistern – oder weiterzubringen, zu versöhnen, zu heilen…. Ein sonniges und positives Gemüt. Phantasie und Vorstellungskraft, um sich eine bessere Welt auszudenken. Die Tatkraft, um diese Ideen in die Praxis umzusetzen. Und noch viele, viele mehr…

Das alles sind die wunderbarsten Geschenke, die uns das Leben mitgegeben hat. Es ist unsere Aufgabe, diese anzuerkennen, wertzuschätzen und bewusst zu leben. Das hat sehr viel mit Liebe zu tun. Allem vorangestellt ist die Liebe zu sich selbst. Sie ist der Motor, die Wurzel, die Triebfeder, aus der letztendlich die Liebe zu allen anderen Wesen, Dingen und Aufgaben entspringt. Ohne diese tiefe Liebe und Akzeptanz uns selbst gegenüber sind wir nicht in der Lage,  unser volles Potenzial zu leben.

Denn nichts anderes ist die Lebensaufgabe: Unserem Potenzial, dem Rohdiamanten unserer Seele, eine Form zu geben, damit dieser in seiner vollen Leuchtkraft strahlen kann.

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Doch wie kommt man vom Talent zur Lebensaufgabe? Wie findet man seine wahre Berufung überhaupt heraus? Welchen Weg soll man nehmen? An den wichtigsten Gabelungen des Lebens stehen schließlich keine Wegweiser.

Der griechische Philosoph Aristoteles hat das folgendermaßen formuliert:

Wo sich deine Talente mit  den Bedürfnissen der Welt kreuzen…. Dort liegt deine Berufung.

Im Idealfall entspricht die Lebensaufgabe dem tatsächlichen Beruf. Bei vielen Menschen sieht der berufliche Alltag jedoch ganz anders aus. Die Zunahme von Stress, das Gefühl, in einem „Hamsterrad“ zu stecken und die damit verbundenen psychischen und physischen Beschwerden in der Arbeitswelt sind gerade ein Hinweis dafür, dass viele Menschen einen Beruf ausüben oder in einem Umfeld arbeiten, welches ihrer Lebensaufgabe oder auch ihren Werten nicht entspricht.

Für die Lebensaufgabe gilt  dasselbe wie für die Talente:  Sie muss nichts Grandioses sein. Es ist grandios genug, wenn es eben genau deine Aufgabe ist, die zu deinen Fähigkeiten passt. Sie ist dein Auftrag, weshalb du in der Welt bist. Die Lebensaufgabe kann man überall finden. Es geht auch nicht darum, dass freiberuflich besser ist als angestellt. Manchmal „entdeckt“ man sie in einem Hobby, einem Ehrenamt oder auch einem Nebenjob. Eines ist aber gewiss: Jeder Mensch hat eine Aufgabe. Und sobald du beginnst, dich gedanklich damit zu beschäftigen, wirst du früher oder später dorthin geführt.

Dazu habe ich für euch einige Reflexionsfragen aus meiner Praxis als Coach zusammengestellt:

Reflektiere dein bisheriges Leben

  • Was hast du in deinem bisherigen Leben besonders gerne gemacht und warum? Notiere die „Lieblingsaufgaben“ deines Lebens – ganz egal, ob es sich um ein Hobby, einen Arbeitsplatz, einen Nebenjob, ein Praktikum oder eine Fortbildung gehandelt hat.
  • Was genau hat dich an dieser Aufgabe begeistert? War es die Zusammenarbeit mit anderen? Das kreative Arbeiten? Die Gelegenheit, anderen helfen zu können? Eine selbstständige Arbeitsweise? Die Möglichkeit, vieles organisieren können?
  • Gib‘ allen diesen Dingen eine Überschrift. Sie sind wichtige Hinweise auf deine Lebensaufgabe.

Schau auf deine Kindheit

  • Hattest du schon als Kind einen Traumberuf? Was hast du geantwortet, wenn dich jemand gefragt hat, was du später mal werden möchten?
  • Tipp: Häufig benötigt der „Kindheitstraumberuf“ eine Übersetzung, indem du dir die Frage stellst: Wofür steht dieser Beruf wirklich? Eine Managerin erzählte mir einmal, dass sie als Kind besonders gerne „Friseur“ gespielt hat. Warum? Sie liebte es, jede ihrer Freundinnen ganz individuell gemäß ihrer Persönlichkeit zu frisieren. Mit diesem Talent lebt sie heute ihre Berufung, da sie ein großes Geschick darin besitzt, die Persönlichkeit ihrer Mitarbeiter zu erkennen und diese individuell gemäß ihren Talenten einsetzen und zu fördern.

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Beziehe deine Talente und Stärken ein: Was kannst du besonders gut?

  • Was ging dir schon immer mühelos von der Hand bzw. fiel dir schon immer sehr leicht?
  • Womit kannst du dich stundenlang beschäftigen, sodass du die Zeit ganz vergisst?
  • Zu welchem Thema/welcher Aufgabe fragen andere dich oft um Rat oder bitten dich um Hilfe?

 Stellen dir einmal die „Was-wäre-wenn-Frage“!

  • Was würdest du ab morgen tun, wenn du völlig frei entscheiden könntest – also wenn Geld oder Sicherheit oder sonstige Abhängigkeiten in deinem Leben überhaupt keine Rolle spielen würden?
  • Tipp: Die ehrliche Beantwortung dieser Frage gibt dir sehr deutliche Hinweise auf deine Lebensaufgabe.

 Höre auf dein Herz!

  • Welche Aufgabe würdest du mit Liebe erledigen?
  • Was würde dir wirklich Freude machen?
  • Wie wäre es für dich, wenn du dieser Liebe und Freude folgen würdest?

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 Wenn du bereits ein gutes Gespür dafür hast, welcher Weg für dich der richtige wäre, diesen Weg aber derzeit noch nicht gehen (kannst), ist vor allem eines wichtig: Mach‘ dir keinen Druck, sondern bleibe im Vertrauen und in der Liebe. Dass die Richtung stimmt, erkennst du daran, dass es ganz leicht geht und dass die passenden Menschen, Situationen und Gelegenheiten plötzlich von selbst in dein Leben kommen.

Unbewusste Ängste und Blockaden können verhindern, dass du dein wahres Potenzial lebst. Alle Menschen haben unbewusste „Programme“, sogenannte Glaubenssätze, die das Leben steuern – meist nicht zu unserem Vorteil. Diese „Programme“ lassen sich  besonders gut mit sanften energetischen Methoden aufzeigen und auflösen, z.B. mit EFT („Emotional freedom techniques“, Klopfakupressur). Entscheidend ist der Wunsch, wirklich etwas im eigenen Leben verändern zu wollen. Es gibt immer eine Wahl.

Sobald du aber losgehst, wirst du eines feststellen:  Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße.

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Eine verkürzte Ausgabe dieses Artikels findest du auch Magazin „Kraftquelle

Alle Fotos von pixabay (lizenzfreie kommerzielle Nutzung)

 

Was bleibt, wenn alles sich verändert?

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Foto: pixabay/linzenzfreie Nutzung

Die Welt verändert sich. Immer mehr Menschen spüren, dass alte Sicherheiten, Selbstverständlichkeiten und vermeintliche Wahrheiten nicht mehr gelten. Hatten wir in Deutschland bisher das Gefühl, die Krisen und Katastrophen dieser Welt immer irgendwie aus der „sicheren“ Perspektive, mehr oder weniger unbeteiligt und gut „in Watte verpackt“ betrachten zu können, so brechen diese spätestens seit Eurokrise und Flüchtlingsdramatik ungebremst auf uns herein. Das schürt alte Ängste und Unsicherheiten, wo es doch Liebe, Mitgefühl und Vertrauen in den Gang der Dinge bräuchte.

Aber auch in den Unternehmen passiert einiges. Der gefühlte Stress nimmt seit Jahren zu. Immer mehr Menschen spüren, dass sie in ihrem beruflichen „Hamsterrad“ nicht mehr weiterlaufen möchten, da der Körper und die Seele einfach nicht mehr mitspielen. Daneben gibt es zahlreiche Branchen und Geschäftszweige, die sich völlig neu erfinden müssen, da sie künftig in der jetzt existierenden Form nicht mehr benötigt werden – allen voran die Banken und Finanzdienstleister. Wovon soll ich leben, wenn das Alte wegbricht, bzw. nicht mehr „lebbar“ ist? Auch hier versperren uns Ängste oftmals den Blick auf das, was uns wirklich gut tun würde.

Selbst die zwischenmenschlichen Beziehungen, die auf alten, uns doch so vertrauten „Mustern“ basierten und damit eine scheinbare Sicherheit vorgaukelten, funktionieren auf einmal nicht mehr.

Das Alte wankt, das Neue ist noch nicht da – wie sollen wir damit umgehen?

Das Leben serviert uns die Krisen und Herausforderungen nur aus einem einzigen Grund: Damit wir sie meistern und daran wachsen können. Ohne Krise gibt es keinen Neubeginn. Aus der Kuschelecke heraus kommt niemand auf die Idee, etwas Neues zu wagen. Veränderung bedeutet immer auch, alte Ängste und Gewohnheiten loszulassen und völlig neue Wege zu gehen. Ganz egal, ob es sich um ein neues Miteinander in Europa/in Deutschland, eine neue Aufgabe im Leben oder ein verändertes Zusammenleben in der Partnerschaft handelt. Entscheidend ist es, in der Liebe zu bleiben – allem voran in der Liebe zu uns selbst.

Wer in der Liebe zu sich selbst ist, kommt irgendwann an den essentiellen Fragen des Lebens nicht mehr vorbei:

Was bin ich wirklich, was macht mich aus, was ist meine Essenz, das, was ich wirklich leben und bewirken möchte in dieser Welt? Wie kann ich meine Talente sinnvoll einbringen? Und was brauche ich dazu wirklich, was kann ich aber auch getrost loslassen?

Von der Beantwortung dieser Fragen hängt ganz viel ab. Ganz egal, ob wir Sie als Europäer, als Deutscher, als Arbeitnehmer, Freiberufler oder Mensch und Lebenspartner stellen.

Es hängt viel davon ab – nicht zuletzt ein glückliches, friedvolles, angstfreies  und erfülltes Leben.

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Foto: Jörg Möller-Jöhnk www.sei-du-selbst.com

Herzliche Grüße aus dem Berchtesgadener Land

Sabine

Geld macht nicht glücklich – oder etwa doch?

Warum ich meinen ersten Blogartikel ausgerechnet mit dem Thema Geld beginne?

Das ist eine gute Frage, denn….

… über Geld redet man doch nicht. Man hat es, oder man hat es nicht. Glücklich macht es auch nicht. Ist es nicht so, dass Reichtum nur Neid schafft? Und um reich zu werden, muss man sich ganz schön anstrengen. Ohne Fleiß schließlich kein Preis! Außer natürlich – ich würde endlich mal im Lotto gewinnen oder ein reicher Erbonkel würde mir etwas vermachen, ja dann – dann würde Geld endlich und für immer alle meine Probleme lösen. Dann wäre ich glücklich.

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Ist euch auch etwas aufgefallen? Beim Schreiben dieser Zeilen ist mir noch einmal so richtig bewusst geworden, wie viele Glaubenssätze es gibt, die sich ums Thema Geld drehen. Glaubenssätze (oder besser gesagt: „Irr-Glaubenssätze“) sind Aussagen, die wir meist schon als Kind gehört und übernommen haben und die unser Denken, Fühlen und Handeln und somit auch unsere Realität prägen. Irgendwann haben wir sie unbewusst verinnerlicht und denken gar nicht mehr darüber nach, ob sie stimmen oder nicht. Dennoch leiten sie uns – und wenn wir uns diese Mechanismen nicht bewusst machen, ein Leben lang.

Einer der ältesten Glaubenssätze zum Thema Geld stammt aus der Bibel und jeder dürfte ihn kennen:

„Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt.“

Diesen Glaubenssatz unreflektiert zu übernehmen, kann eine ziemliche Erfolgsbremse sein. Ich glaube aber, damit ist nicht gemeint, dass Reichtum etwas Schlimmes ist. Ganz im Gegenteil: Man kann mit Geld sehr viele gute und sinnvolle Dinge tun. Man kann es aber auch für viel Un-Sinniges ausgeben.

Ich denke, mit dem Bibelzitat ist folgendes gemeint: Geld muss fließen, damit es etwas Gutes bewirken kann. Dann wird auch immer genug da sein. Es macht keinen Sinn, es zu horten, aus Angst, es wieder zu verlieren.

Dieser Zusammenhang wurde mir erst bewusst, als ich mich vor drei Jahren selbstständig gemacht habe. Plötzlich war mein Geld nicht mehr – wie bisher –Monat für Monat in einem kalkulierbaren Betrag verfügbar.

Es hat mir anfangs ganz schön viel Sorgen bereitet, nicht zu wissen, ob ich im nächsten Monat genug Geld auf dem Konto haben würde. Und ob ich genug Aufträge bekommen würde. Verglichen mit dem, was ich vorher verdient habe, und dem, was ich an zusätzlichen Ausgaben (Krankenversicherung, Steuer, Altersvorsorge…) hatte, schien es irgendwie zu wenig zu sein. Das hat natürlich jede Menge Ängste produziert. Ich war auf einmal auf den Mangel fokussiert. Und Mangel erzeugt Stress. Es hat ungefähr ein ganzes Jahr gedauert, bis ich umzudenken begann. Wohlgemerkt: Ich bin in diesem ersten Jahr weder verhungert, noch hatte ich irgendwelche drastischen Einschränkungen in meiner Lebensführung. Es war nur das Gefühl, dass nicht genug da war. Doch dann habe ich festgestellt, dass immer zur richtigen Zeit die richtigen Aufträge zu mir gekommen sind. Und die kamen immer von alleine, ohne dass ich mich dafür anstrengen musste. Als ich aufhörte, mir Sorgen zu machen und zu vertrauen begann, war immer alles im Fluss. Irgendjemand hat wohl gut für mich gesorgt. Und mir wurde klar, dass ich vermutlich den richtigen Weg gegangen bin – meinen Weg.

Heute, gut drei Jahre nach dem Schritt in die Selbstständigkeit, kann ich mit voller Überzeugung sagen, dass ich unglaublich reich geworden bin:

Reich an wertvoller Zeit, reich an allen Möglichkeiten, meine Talente einzusetzen, reich an guten Beziehungen, reich an der Fülle der Natur und reich an Lebensqualität.

Ich lebe heute meinen Traum mitten in der Natur im Berchtesgadener Land. In einem Haus am Waldrand, umgeben von Bergen. Mit glücklichen Hühnern und Kühen in der Nachbarschaft. Ich habe Dinge losgelassen, die ich nicht mehr brauche. Ich tue das, was ich tun möchte. Ich lebe ein Leben in der Fülle. Ohne Angst, dass mein Geld nicht reichen könnte oder dass ich mich mehr anstrengen müsste. Es ist immer zur rechten Zeit genug da….

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Was ich damit sagen möchte?

Es ist nicht das Geld an sich, welches glücklich macht.  Es ist die Vorstellung von Fülle und Reichtum, die glücklich macht. Achte doch mal darauf, worauf du deine Gedanken richtest:

  • Fokussierst du den Mangel, wirst du Mangel erleben.
  • Denkst du an finanzielle Probleme, wirst du Geldsorgen haben.
  • Fokussierst du die Fülle, wirst du Fülle erleben.

Das ist das Gesetz der Resonanz.

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Warum macht Geld dann so viele Menschen unglücklich?

Auch hier ist es nicht das Geld an sich, das unglücklich macht. Es ist das Mangeldenken, es ist die Unzufriedenheit (nie genug zu haben), es ist der Neid, der Vergleich mit anderen, die mehr haben, und es sind die (Verlust)ängste.

Dabei haben wir immer die Wahl, ob wir Fülle oder Mangel leben möchten. Es ist nur ein kleiner Schalter im Kopf, den wir umlegen müssen. Ein kleiner Schalter mit großer Wirkung. Es ist der Schalter der Selbstverantwortung. Sobald wir ihn umgelegt haben, können wir andere nicht mehr für unseren Kontostand verantwortlich machen.  Vielleicht ist das der Grund, warum so wenige sich für die Fülle entscheiden?

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Hier ein paar Tipps, was du tun kannst,um die finanzielle Beziehung zu deinem Geld zu verbessern:

  •  Mache dir jedes Mal, wenn du an Geld denkst, bewusst, dass du die Wahl hast: Du kannst jetzt, in diesem Moment, positiv oder negativ darüber denken. Das ist nichts als eine Sache des Trainings.
  • Schreibe dir auf, was du alles Positives in deinem Leben hast. Mach dir die ganze Fülle bewusst! Vielleicht wirst du merken, dass diese Dinge gar nichts mit Geld zu tun haben. Aber sie sind dein Reichtum, dein gut gefülltes Konto. Sei dankbar dafür, jeden Tag aufs Neue!
  •  Lass deinem Geld die Wertschätzung zukommen, die du auch einem guten Freund geben würdest. Besorge dir eine schöne Geldbörse, eine die dir richtig gut gefällt. Immer, wenn du Geld ausgibst, dann halte kurz inne und denke darüber nach, wofür du es ausgibst. Mache ein kleines, bewusstes Ritual daraus. Und stelle dir vor, was dein Geld damit Gutes bewirken wird. Vielleicht kann der Obsthändler damit seinen Angestellten bezahlen, vielleicht unterstützt du mit dem Fair Trade Kaffee die südamerikanischen Kleinbauern…. Vermeide Ausgaben, die in deinen Augen nichts Gutes bewirken.
  • Hebe alte Rechnungen auf. Ok, vielleicht nicht unbedingt den letzten Strafzettel. Aber Rechnungen von Dingen, die du dir gekauft hast. Schau sie dir immer mal wieder an. Aber nicht unter dem Fokus, wie viel Geld du jetzt schon wieder ausgegeben hast. Sondern freue dich darüber, welche schönen Dinge dir dein Geld ermöglicht hat.
  •  Schreibe doch einmal einen Liebesbrief an dein Geld. Das fällt dir schwer? Es ist wie mit allen Beziehungen im Leben – wenn ihr nicht gut miteinander kommunizieren könnt, dann weißt du, dass es Zeit ist, etwas an eurer Beziehung zu ändern….
  • Suche dir ein soziales Projekt, das dich anspricht und welches du gerne finanziell unterstützen möchtest. Mach es dir zu Gewohnheit, immer dann etwas zu spenden, wenn du meinst, gerade kein Geld zu haben. Das können kleine Beträge sein. Gib es gerne, und freue dich, wenn du damit Menschen hilfst, denen es schlechter geht als dir. Lass dein Geld fließen – du wirst staunen, wie viel zu dir zurückfließen wird.
  •  Verdienst du dein Geld überwiegend mit den Dingen, die du wirklich tun möchtest, die dir Spaß machen, die du auch tun würdest, wenn Geld, Sicherheit etc. keine Rolle spielen würden? Falls nicht – spüre deinen wahren Träumen nach. Geldsorgen sind auch häufig ein Hinweis, dass du (noch) nicht deiner Berufung folgst. Oder du wagst es nicht, diese zu leben, weil du befürchtest, dann Geldsorgen zu haben….
  • Akzeptiere es, wenn du gerade Geldsorgen hast. Auch das darf sein. Verurteile dich nicht dafür und gib dir keine Schuld – „Schulden“ haben mit „Schuld“ zu tun. Vermeide es aber, die Verantwortung für deine Situation bei anderen zu suchen, sondern richte deinen Fokus darauf, was du selbst aus der Situation lernen kannst.

Glaubenssätze lassen sich übrigens gezielt auflösen. Du kannst sie löschen wie überflüssige Daten auf einer Festplatte. Eine sehr wirkungsvolle Methode ist EFT (Emotional freedom techniques, Klopfakupressur). Diese Methode ist für jedermann erlernbar und anwendbar.