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Die hermetischen Gesetze: Das Prinzip des Wandels

III. Das Prinzip der Schwingung/des ewigen Wandels

Alles ist in Bewegung, alles ist in Schwingung. Nichts ist in Ruhe. Das heißt, alles bewegt sich – ob wir es wollen oder nicht. 

Unser ganzes Leben besteht aus Veränderungen. Von der Geburt bis zum Tod müssen wir uns damit auseinandersetzen, dass nichts so bleibt, wie es ist. Wenn es überhaupt eine Konstante in unserem Leben gibt, dann ist die Veränderung dieses Ewige. So wie das Meer, welches je nach Jahreszeit, Wind- und Wetterlage mal kleine, mal riesige, mal stürmische Wellen an den Strand unseres Lebens spült – und trotzdem immer das Meer bleibt.

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Wir hätten also gute Gründe, diese Veränderungen als Teil unseres Lebens einfach anzunehmen, da wie sie ohnehin nicht aus unserem Leben aussperren können. Doch häufig tun wir uns schwer damit. Und nicht nur das – viele unserer „Strategien“ sind geradezu darauf ausgerichtet, dafür zu sorgen, dass das Unerwartete, also die Veränderung, uns nicht überwältigt. Wer kennt nicht das Argument des vermeintlich „sicheren“ Jobs, die vermeintliche „Sicherheit“ durch einen Partner bzw. eine Ehe, die „Sicherheit“ einer eigenen Immobilie usw. Sehr viele Branchen leben gut von der Angst vor der Veränderung durch Armut, Krankheit und Tod –  die Versicherungsbranche, die Finanzbranche, die Pharmabranche ……in den USA vor allem auch die Waffenbranche.

Die Angst vor Veränderung war schon immer der Nährboden für Populismus, bis hin zu nationalistischen und rassistischen Ideen. Denn das dritte hermetische Prinzip ist gerade sehr aktuell. Die Herausforderungen einer globalen Welt zwingen uns gerade dazu, uns mit notwendigen Veränderungen auseinanderzusetzen. Aber auch gerade an dieser Stelle ist erkennbar, wie schwer sich viele Menschen damit tun. Anstatt die Veränderungen als Teil des Lebens anzunehmen und verantwortungsvolle Lösungen für globale Probleme – an deren Entstehung vor allem die westlichen Industrienationen beteiligt sind – zu suchen, setzen viele auf Abschottung, Protektionismus, Mauern und den Aufbau von Feindbildern. Die Stärke des Hasses und der Ablehnung ist dabei nur die Projektion der eigenen Ängste. Diese Ängste sind nicht neu, sie waren schon immer da – sie treten nur jetzt ganz besonders massiv hervor. Und nicht jeder möchte sich damit auseinandersetzen.

Doch sämtliche Vorstellungen, die die Existenz des dritten universellen Prinzips missachten und die auf die rücksichtslose Beibehaltung eines früheren Status quo setzen, den es nicht mehr gibt, werden  früher oder später scheitern. Es geht gar nicht anders. Das gilt im Übrigen auch für religiöse Ideen, ganz unabhängig von der Konfession.

Wer das dritte Prinzip verstanden hat, kann sich daher ganz entspannt zurücklehnen und dem ganzen Irrsinn, der da gerade in der Welt zu toben scheint, voller Vertrauen und mit einem Augenzwinkern zuschauen. Es wird so nicht funktionieren. Vielleicht geht es nur darum, das Bild einer Welt loszulassen, von der wir bisher angenommen haben, dass sie immer so sein soll.

Denn Veränderung bedeutet immer auch, etwas loszulassen. Am drastischsten erleben wir diese Veränderung mit dem Tod eines geliebten Menschen. Manchmal müssen wir einen Partner loslassen,  einen materiellen Besitz oder eine vermeintliche Sicherheit, eine Komfortzone, einen Glaubenssatz, eine alte Angst, einen Anspruch an uns selbst, die Idee eines Lebens, das nur so und nicht anders sein soll.

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Doch wer loslassen kann, hat auf einmal eine Hand frei  – und darf sich freuen, was er damit alles Neues in sein Leben holen kann.

 

 

Die hermetischen Gesetze: Das Prinzip der Resonanz

Das zweite hermetische Prinzip ist vermutlich das bekannteste, denn darüber wurde bereits sehr viel geschrieben. Da es jedoch für unser Leben so eine fundamentale Bedeutung hat und dennoch so häufig missverstanden wird, möchte ich es hier noch einmal ausführlich darstellen.

II. Das Prinzip der Analogie, der Entsprechung oder Resonanz – Wie oben, so unten. Wie innen, so außen. 

Das Prinzip der Resonanz greift den Grundgedanken des ersten Prinzips, dem Prinzip des Geistigen, auf und entwickelt diesen weiter: Gedanken sind Energie, sie erzeugen Schwingungen, eine Frequenz. Auf dieser Frequenz „kommunizieren“ wir unbewusst und ziehen damit Menschen und Ereignisse mit gleicher Schwingung in unser Leben. Somit bekommen wir im Leben immer das „präsentiert“, was sich gerade auf unserer Frequenz befindet. Man könnte auch sagen: Gleiches zieht Gleiches an.

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Ein ausgeglichener, zufriedener Chef, der seine Aufgabe liebt und seine Mitarbeiter schätzt, wird sich Zeit für diese nehmen, ihre Stärken und Fähigkeiten herausfinden und auftauchende Probleme gleich von Anfang an besprechen. In der Konsequenz wird auch er von seinen Mitarbeitern geschätzt werden. Es ist anzunehmen, dass sie motiviert sind und gerne für ihn arbeiten, auch wenn vielleicht einmal Mehrarbeit ansteht.

Dagegen wird ein Chef, der permanent unter Druck steht und gereizt, nervös und ungeduldig agiert, seine innere Einstellung früher oder später im eigenen Umfeld wiederfinden. Wer wenig Zeit und Interesse für die Mitarbeiter aufbringt, wird deren wesentliche Bedürfnisse und Wünsche, aber auch latent vorhandene Konflikte kaum bemerken. Als Folgen werden früher oder später Konflikte, höhere Fehlzeiten bis hin zu Fluktuation sowie eine schlechte Stimmung im Team auftreten.

Vor allem Partnerschaften sind hervorragende Beispiele dafür, wie gut das Gesetz der Resonanz funktioniert, denn unser Partner zeigt uns stets auch unsere eigenen unbewussten und häufig verdrängten Egoanteile auf. Da wir den eigenen „Schwingungsanteil“ in uns jedoch nicht sehen, projizieren wir diesen allzu gerne auf den Partner, wo er gut sichtbar ist und sich im Außen doch anscheinend prima bekämpfen lässt. Diesen Vorgang nennt man „Projektion“ und er ist ein genialer Schachzug unseres Ego! Denn anfangs ist es fast unmöglich, die eigene Projektion zu erkennen. Stattdessen gibt es da im „Außen“ etwas, was uns stört und was wir bekämpfen möchten. Die „Falle“ besteht darin, dass es dieses „Außen“ gar nicht gibt, denn im Grunde bekämpfen wir den Anteil in uns selbst, den wir nicht sehen wollen bzw. können.

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Hier ein paar typische Beispiele aus meiner Praxis in der Paarberatung:

Der Vorwurf: „Mein Partner/meine Partnerin kontrolliert alles!“

Frage zur Selbstreflexion: Wo gibt es Bereich in meinem Leben, die ich selbst kontrolliere (inklusive meiner eigenen Gefühle?)

Der Vorwurf: „Mein Partner/meine Partnerin ist unehrlich oder gar untreu mir gegenüber“!

Frage zur Selbstreflexion: Bin ich wirklich ehrlich zu mir selbst? Wo belüge oder betrüge ich mich selbst in meinem Leben?

Wer starke Ängste im Leben hat, wird auch immer wieder Partner mit starken Ängsten anziehen – oder vielleicht auch gar keinen Partner.  Wer sich selbst ohnmächtig fühlt, wird immer wieder in die „Opferrolle“ geraten – zumindest solange, bis die blockierenden Denk- und Glaubensmuster aufgelöst wurden.

An dieser Stelle wird schon klar, dass das mit der Resonanz keine so ganz einfache Sache ist, denn dieses Prinzip anzuerkennen bedeutet, in die Selbstverantwortung zu gehen und nichts und niemanden mehr im „Außen“ für die eigenen Gefühle verantwortlich zu machen. Das ist wirklich eine große Aufgabe, aber wer diesen wichtigen Schalter einmal „umgelegt“ hat, kommt gar nicht mehr in die alte Denkweise zurück. Statt Opfer zu sein sind wir auf einmal in unserer eigenen Macht – wir sind zum Schöpfer unseres Lebens geworden.

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Über das „Gesetz der Resonanz“ wurde bereits in vielen Büchern und Filmen („The Secret“, „Das Gesetz der Resonanz“, „Wünsche an das Universum“, „Das Geheimnis des Herzmagneten“ etc.) berichtet. Hier geht es häufig darum, wie man das Gesetz der Resonanz nutzen soll, um Dinge, die man haben möchte, durch „Manifestation“ in sein Leben zu holen. Zugegeben: Den Film „The secret“ mochte ich nie. Die Vorgehensweise erschien mir zu reißerisch, zu simpel, zu amerikanisch: Du musst dir nur  wünschen, was du möchtest, und alles kann wahr werden.  So simpel ist es leider nicht. Zumindest nicht, bis man begriffen hat, wo der Denkfehler liegt. Dann ist es auf einmal wieder ziemlich simpel.

Das Gesetz der Resonanz funktioniert tatsächlich, dennoch ist es keine Wunscherfüllungsmaschine. Denn es steht natürlich mit den anderen universellen Gesetzen in Zusammenhang, allen voran dem Prinzip des Geistigen und dem Prinzip der Polarität.

Was insbesondere erfolgreiche kommerzielle Angebote manchmal ausblenden, ist die simple Tatsache, dass die Frequenz, auf der wir unterwegs sind, nicht mit unseren bewussten Gedanken, sondern in erster Linie mit den unbewussten Gedanken interagiert. Um das Prinzip der Resonanz für sich arbeiten zu lassen, ist es daher unbedingt erforderlich, sich mit den eigenen unbewussten Gedanken und Glaubensmustern auseinanderzusetzen.

Wer innerlich die (unbewusste) Überzeugung in sich trägt, dass er es nicht wert ist geliebt zu werden – und sich somit selbst nicht liebt –  wird keinen ihn liebenden Partner finden. Auch nicht, wenn er hundert Briefe ans Universum schreibt oder sich seinen Traumpartner bis ins Detail manifestiert. Wer tief in seinem Inneren einen Glaubenssatz in sich trägt, dass Geld etwas Schlechtes ist, wird mit seinen Finanzen immer Probleme haben – egal, wie oft der Lottogewinn herbeigewünscht wird.

Das Universum ist zum Glück kein Bestellkatalog, der die vielen Bestellungen unserer Egos aufnimmt, damit wir endlich! und auf so einfache Weise (von außen) glücklich gemacht werden. Der Weg geht immer zuerst nach innen.

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Es gibt noch ein weiteres Missverständnis, welches häufiger auftaucht: Die Anwendung des Resonanzprinzips bedeutet keineswegs, an Ereignissen im Leben, wie z.B. schweren Krankheiten, die „Schuld“ zu haben. Hier verbindet sich nämlich das Prinzip der Resonanz mit dem Prinzip der Polarität: Es gibt nie nur Gesundheit, es gibt immer auch Krankheit, das eine bedingt das andere. Erst die Annahme der Polarität „Krankheit“ erlaubt es, eine Sichtweise zuzulassen, die uns Menschen aus der Ohnmacht in die Selbstverantwortung bringt. Krankheit gehört zum Leben wie die Dunkelheit zum Licht, oder der Tod zum Leben. Das heißt, unser Organismus wird immer wieder auch einmal krank sein. Aber wir haben die Wahl: Wir können gegen die Krankheit ankämpfen, sie „weghaben“ wollen, uns in die Ohnmacht begeben und unsere Verantwortung ausschließlich an Dritte, also an das „Außen“ (Ärzte, Kliniken, Therapeuten etc…) abgeben. Das ist zwar häufig medizinisch notwendig und hilfreich, reicht aber alleine nicht aus. Oder wir können beginnen, uns mit uns selbst auseinanderzusetzen. Dann haben wir die Chance, zu erfahren, warum diese Krankheit (oder die eines uns nahestehenden Menschen oder gar eines Kindes) in unser Leben gekommen ist. Erst dadurch wird Annahme oder gar Heilung von innen heraus möglich.  

Die hermetischen Gesetze: Sieben geniale Wegweiser zu Gelassenheit und innerer Zufriedenheit

Warum passiert das hier ausgerechnet in meinem Leben? Was ist der Sinn des Ganzen? Gibt es überhaupt einen? Was kann ich daraus lernen? Wie kann ich angesichts aller „Dramen“ um mich herum trotzdem gelassen und zuversichtlich bleiben?

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Bestimmt hat ein jeder von uns sich die eine oder andere Frage schon einmal selbst gestellt. Bisher waren diese vielleicht nicht so dringend, weil das Leben irgendwie auch so „funktionierte“. Doch das scheint sich gerade grundlegend zu ändern. Sehr viele Menschen spüren, dass unsere alten, bewährten und erprobten „Erklärungsmuster“ nicht mehr funktionieren. Dass wir den Job, den wir immer gemacht haben, auf einmal nicht mehr weitermachen möchten. Dass wir Beziehungen, in denen wir nicht wir selbst sein können, nicht mehr leben wollen. Dass wir keine Lust mehr auf die ewig gleichen „Dramen“ haben, die das Theater unseres Lebens uns mit schönster Regelmäßigkeit immer wieder vorspielt. Dass unser Körper uns immer deutlichere Signale sendet, weil wir nicht unsere innere Wahrheit leben.  Gleichzeitig spüren wir aber auch, dass alte Sicherheiten und Komfortzonen wegbrechen und dass der Druck, sich zu verändern, gewaltig zunimmt.

Es braucht also etwas Neues. Die gute Nachricht: Die ganzen „gefühlten“ Dramen um uns herum haben wirklich einen Sinn. Es hilft auch nicht weiter, sie „weghaben“ zu wollen, um dann wie bisher in den alten Komfortzonen weiterleben zu können. Stattdessen wird es in Zukunft immer mehr darum gehen, das Leben unter einen sehr viel größeren Sinnzusammenhang zu stellen. Die Perspektive zu wechseln. Uns selbst als Schöpfer unseres Lebens zu sehen. Alte Glaubensmuster und Blockaden aufzulösen. Die eigenen Talente zu leben. Der leisen Stimme in uns, der Intuition, unserem inneren Kompass, zu vertrauen, auch wenn der Verstand Zeter und Mordio schreit. Immer weiterwachsen zu wollen, und jede Krise, jedes Scheitern, jeden Misserfolg als wichtige Geburtshilfe dankbar anzunehmen. Keine Angst davor zu haben, sich auf unbekanntes Terrain zu begeben, auch wenn die vermeintlichen „Sicherheiten“ auf einmal alle wegfallen.

Denn Glück und Sinnhaftigkeit sind keine Dinge, die irgendwo da „draußen“, im Außen, zu finden sind. Sie sind nichts anderes als das Ergebnis unserer inneren Einstellung.

Ein sehr mächtiges Instrument, welches uns den Weg aufzeigen kann, unser Leben wirklich zu verstehen, basiert auf einer Weisheit, die vor vielen tausend Jahren in Ägypten ihren Ursprung hatte: der hermetischen Philosophie.

Der sagenumwobene Hermes Trismegistos gilt als einer der Urväter der Philosophie und ist gleichzeitig eine der rätselhaftesten Figuren der Menschheitsgeschichte. Es ist bis heute nicht beweisen, ob er tatsächlich gelebt hat oder ob die nach ihm benannten „hermetischen Gesetze“ aus verschiedenen Quellen zusammengefügt wurden. Über Hermes Trismegistos wird behauptet, dass er die kosmischen Gesetze kannte und wusste, was die Welt und das Universum in ihrem Kern zusammenhält. Denn alles Lebendige folgt bestimmten Gesetzen; nichts existiert und geschieht zufällig. Wer diese Gesetze – es sind sieben – kennt, kann letztendlich verstehen, warum etwas geschieht – und lernen, darauf zu vertrauen, dass immer das Richtige geschieht.

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Ich möchte die sieben hermetischen Gesetze in diesem Blog nach und nach vorstellen und mit Beispielen aus meiner beruflichen Praxis zeigen, wie wir diese verstehen und in unser Leben integrieren können. Sie sind hilfreiche Wegweiser auf dem Weg zu innerer Zufriedenheit und Gelassenheit.  

Beginnen möchte ich mit dem ersten Prinzip – dem Prinzip des Geistigen.

I. Prinzip:

Alles ist Geist. Alles Vorhandene hat einen geistigen Ursprung. Alles, was wir denken, ist Wirklichkeit und schafft Wirklichkeit.

Im Grunde wissen wir das – dank der Quantenphysik – mittlerweile alle. In der Theorie zumindest. Diese Erkenntnis aber wirklich anzuwenden und als wichtiges Lebensprinzip zu verstehen, ist eine ganz andere Sache.

In meinen Seminaren mit Führungskräften führe ich daher gerne folgendes Experiment durch:

Ein Freiwilliger verlässt den Raum ohne zu wissen, was gleich passieren wird. Die im Raum verbleibende Gruppe erhält von mir zwei Instruktionen: Im ersten Durchgang bitte ich alle, eine Minute lang nur Negatives über den Teilnehmer außerhalb des Raumes zu denken. Dabei wird kein Wort gesprochen; die Tür bleibt verschlossen. Wenn ich den Freiwilligen dann hereinbitte und von einem weiteren Teilnehmer einen Muskeltest durchführen lasse (den ausgestreckten Arm herunterdrücken, was der Freiwillige nicht zulassen soll), dann gelingt das sehr leicht, d.h. der Teilnehmer ist deutlich geschwächt. Beim zweiten Durchlauf ist alles anders: Im Raum konzentrieren sich alle darauf, nur das Allerbeste über den Kollegen vor der Tür zu denken.  Anschließend gelingt es in der Regel nicht, dessen Arm nach unten zu drücken – denn dieser hat plötzlich ohne sein eigenes Zutun sehr viel „Power“ und Selbstbewusstsein bekommen –  nur durch die Macht der Gedanken.

Was können wir (nicht nur Führungskräfte) aus diesem Experiment lernen? Es hat einen direkten Einfluss, was wir über andere Menschen denken. Wer als Chef nur das Beste von seinen Mitarbeitern denkt, stärkt sie und bewirkt damit Motivation und Engagement. Wer schlecht über andere denkt, schwächt sie – und letztendlich auch sich selbst, denn alle Teilnehmer berichten mir immer wieder, dass die Minute „Negativdenken“ sehr anstrengend ist und teilweise sogar Kopfschmerzen verursacht.

Der Gedanke – also das „Geistige“ – wird also zur Wirklichkeit. Wir sollten daher immer gut aufpassen, was wir denken. Mit unseren Gedanken schaffen wir unsere Welt. Denn was anderen gegenüber so offensichtlich wirkt – die Macht unserer Gedanken –  wirkt auch bei uns selbst. Leider nutzen wir dieses Prinzip nicht immer zu unserem Vorteil!

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Unbewusste Gedanken – die Wirkung von Glaubenssätzen

Ich bin nur dann „richtig“, wenn ich alles perfekt erledige!

Ich kann einfach nicht „Nein“ sagen, wenn andere mich um etwas bitten.

Ich bin nur dann ein wertvoller Mensch, wenn ich „funktioniere“!

Wenn man Kinder hat, kann man als Frau eben nicht alles machen, was man möchte.

Um es zu etwas zu bringen, muss man viel arbeiten.

Das Leben ist nicht leicht.

Wer kennt sie nicht, diese typischen Glaubenssätze? Wir alle haben diese „Programme“ in uns – manche sind uns bewusst, andere laufen komplett unbewusst ab. Meist ziehen sich diese Denkmuster wie ein roter Faden durch unser ganzes Leben hindurch.

Glaubenssätze entstehen meist in der frühen Kindheit, als wir noch voll und ganz von unseren Bezugspersonen (meist den Eltern) abhängig waren und deren Werte und Denkmuster verinnerlicht haben – letztendlich, um das zu bekommen, was alle Kinder brauchen: Liebe, Anerkennung, Geborgenheit, Wertschätzung. Als Kinder sind wir unglaublich geschickt darin, uns dem Wertesystem unserer Familie anzupassen, um unser materielles und emotionales Wohlergehen bestmöglich zu sichern.

Manche Glaubenssätze entstehen auch erst später im Leben (z.B. durch den Freundeskreis). In der Regel haben aber diejenigen Muster, die uns schon sehr früh geprägt haben, den nachhaltigsten Einfluss auf unser Leben. Irgendwann sind wir „erwachsen“, haben ein eigenes Leben, vielleicht eine eigene Familie, und dennoch: die alten Glaubensmuster sind unsere treuesten Begleiter im Leben. Oft merken wir das erst, wenn unser Körper deutliche Signale sendet, wenn wir krank werden oder wenn wir regelrecht „an die Wand fahren“,  z.B. durch einen Burnout oder einen Herzinfarkt.

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Was vielen Menschen gar nicht so bewusst ist: Viele unserer  Beschwerden, Ängste und Symptome sind auf unser inneres Glaubenssystem zurückzuführen, welches wie ein „geistiges“ Gift wirkt.  Auch hier gilt: Alles Vorhandene hat einen geistigen Ursprung. Was wir denken, schafft unsere Realität. 

Wenn ich mit Klienten in meiner Heilpraktikerpraxis arbeite, erlebe ich diese Wechelwirkung immer wieder in den unterschiedlichsten Varianten:

Taube Finger, die immer wieder „einschlafen“, weil die eigene Kreativität nicht gelebt wird

Glaubenssatz: „Als Frau mit Kindern kann man nicht das machen, was man wirklich möchte“.

Unerklärliche Schmerzen in der Hüfte, weil der Berufswunsch der Jugend (Tänzerin) zugunsten einer vernünftigen Variante aufgegeben wurde

Glaubenssatz: „Ich muss funktionieren“. (Tänzerin ist kein Beruf. Mach was Vernünftiges).

Immer wieder Probleme mit den Füßen, weil dem Wunsch, aus einer unglücklichen Ehe einfach „wegzulaufen“, nie stattgegeben wurde

Glaubenssatz: „Das tut man nicht. Was sollen denn die Leute denken?“

Eine panische Angst vor Spinnen, weil man in frühester Kindheit eine Gruselgeschichte über Spinnen gehört hat  

Glaubenssatz: „Spinnen sind sehr böse Tiere.“

Immer wieder Geldprobleme im Leben

Glaubenssatz: „Was ich auch anpacke, geht schief“ (Aus dir wird nie was)

 Massive Prüfungsängste

Glaubenssatz: „Ich bin nicht richtig, wie ich bin. Daher halte ich lieber den Mund, bevor ich was Verkehrtes sage.“

Von diesen „geistigen Programmen“, die letztendlich zur Wirklichkeit werden und damit unser Leben blockieren, gibt es unzählige Varianten. Doch wir müssen ihnen nicht augeliefert sein.

Es gibt wirkungsvolle Methoden, um diese Glaubenssätze ins Bewusstsein zu holen und auf sanfte Art aufzulösen – sie lassen sich tatsächlich in den allermeisten Fällen löschen wie Programme auf einer Festplatte. Eine dieser Methoden, die einen Zugang zum Energiesystem des Körpers ermöglicht, ist die EFT-Klopfakupressur (Emotional freedom techniques).

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Sind die „dicksten“ Blockaden erst einmal beseitigt, wirkt das erste hermetische Gesetz nämlich auch umgekehrt: Durch unsere Gedanken können wir unser Leben und somit unsere Wirklichkeit ganz bewusst positiv gestalten.  Alte, hinderliche Denkweisen können durch neue Gedanken ersetzt werden. Wir können unser Glück tatsächlich selbst erschaffen.

Ein „Außen“  gibt es streng genommen gar nicht. Denn jedes „Außen“, jede äußere Wahrnehmung, ist immer nur der Spiegel unserer inneren Realität.

Wer das erkannt hat, hat seine eigene Macht erkannt.

 Der nächste Beitrag beschäftigt sich mit dem Prinzip der Resonanz und was dieses für unser Leben bedeutet.

Eine Zugfahrt, genau wie das Leben…

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Letzte Woche bin ich von Bad Kreuznach nach Berchtesgaden gefahren. Runde 600 km von  Rheinland Pfalz bis hinunter in den südöstlichsten Zipfel Bayerns. Die Bahn sollte mich bis Bernau an den Chiemsee bringen. Dort hatte ich mein Auto geparkt, mit dem ich die letzten 70 km bis nach Berchtesgaden zurücklegen würde. Doch kurz vor dem Umsteigen in Mainz kam die Durchsage, dass mein gebuchter EC, der mich bis zum Chiemsee hätte bringen sollen, komplett ausfällt. Es gab keine weiteren Erläuterungen oder Hilfestellungen außer dem Hinweis, dass Reisende sich doch ans Reisezentrum der Bahn wenden sollten. Da stand ich dann mit meinem Gepäck und fluchte innerlich vor mich hin. So gut hatte ich alles durchgeplant, um 17:00 Uhr wollte ich zuhause sein und den Nachmittag bei einer Tasse Kaffee mit Blick auf die Berge gemütlich ausklingen lassen. Und jetzt das!

„Heute wird es wohl spät werden“, dachte ich frustriert. Doch als ich auf den Bahnsteig trat, fuhr wie durch ein Wunder zeitgleich auf dem Bahnsteig gegenüber ein ICE ein. Ziel München! Auch wenn die Route eine ganz andere war, würde mich dieser Zug zumindest bis München bringen, von dort würde ich dann schon weiterkommen. Ich stieg ein. Genügend freie Plätze gab es auch. Soweit war alles in bester Ordnung.

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Über meine Bahn App habe ich dann herausgefunden, dass für meinen ausgefallenen EC ein Ersatzzug bereitgestellt wurde. Sollte mein ICE pünktlich sein, könnte ich diesen in München noch erreichen und wäre wie geplant um 17:00 Uhr zuhause. Was für eine angenehme Vorstellung! Doch es kam anders. Mein ICE bummelte herum und verlor immer mehr Zeit, sodass es fraglich schien, dass ich den Anschluss in München bekommen würde. Und so habe ich wieder die Bahn App befragt. Und siehe da – der Ersatzzug war erheblich verspätet und würde erst 30 Minuten später in München eintreffen. Somit würde ich diesen zwar problemlos erreichen, jedoch nicht den Regionalzug in Prien am Chiemsee, der mich nur eine Station weiter nach Bernau zu meinem Auto bringen würde. Und ich wollte doch so gerne um 17:00 Uhr zuhause ein! Also habe ich wieder und wieder auf meinem Smartphone herumgetippt. Und fand heraus, dass ich auch ab München mit der S-Bahn zum Ostbahnhof fahren und von dort direkt in meinen Regionalzug nach Bernau einsteigen könne. Inzwischen war ich fast in Ingolstadt angekommen und die BahnApp informierte mich, dass die Verspätung des Ersatzzuges nunmehr nur noch 15 Minuten betrug. Ich würde also auch  meinen Anschluss in Prien bekommen. In München angekommen, stellte ich fest, dass da nicht der angekündigte Zug stand, sondern ein weiterer Ersatzzug, der tatsächlich mit nur 15-minütiger Verspätung losfuhr, allerdings auf einer völlig unvertrauten Route – im Schneckentempo ruckelte dieser einen großen Umweg über die S-Bahn-Gleise, statt wie sonst zügig über den Ostbahnhof. „What a mess“ stellte eine italienische Touristin resigniert fest. Und schon wieder schlichen sich leise Zweifel bei mir ein, ob ich denn noch „auf Kurs“ war.

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Doch letztendlich erreichte ich meinen Regionalzug in Prien und mein Auto in Bernau absolut pünktlich, und zwar genau zu der gleichen Zeit, die auf meinem Bahnticket ausgedruckt war. Ich war sogar noch 10 Minuten früher als geplant zuhause. Ich hatte mein Wunschziel – um 17:00 Uhr gemütlich in meiner Küche Kaffee trinken – erreicht. Aber wie hatte ich es erreicht?

Mein Ziel war doch klar formuliert gewesen. Ich hätte problemlos darauf vertrauen können. Der richtige Zug, der mich zur rechten Zeit weiterbringen würde, war immer da. Ich bin angekommen, auch wenn ich ganz andere Strecken gefahren bin als geplant. Ich hätte viel entspannter sein können, wenn ich mich nicht ängstlich ständig vergewissert hätte, ob ich denn jetzt meinen Anschluss bekomme oder ob ich nicht gerade eine bessere Option verpasse. Wohlgemerkt: Ich hätte.

Warum ich diese – an für sich belanglose – Geschichte erzähle?

Weil mir klargeworden ist, was diese Episode mir sagen will. Diese Zugfahrt ist für mich eine wunderbare Metapher für das Leben.

Es geht darum, dass wir unser (Lebens)ziel klar formulieren. Und zwar vor allem die emotionalen Aspekte. Was ist mir wirklich wichtig, wie möchte ich leben, was will ich tun, wie soll sich das anfühlen?

Wenn wir dieses Ziel formuliert haben, sollten wir einfach nur vertrauen und uns vom Leben tragen lassen! Einfach so. Ohne ständiges Hinterfragen oder sich sorgen, so wie ich das gemacht habe. Letztendlich hat mir das alles keinen einzigen Vorteil und schon gar keine Sicherheit gebracht. Es hätte vollkommen ausgereicht, mich intuitiv in den nächsten Zug setzen, den mir das Leben direkt vor die Nase geschoben hat.  Das Fernziel vor Augen, hätte ich entspannt und staunend die Fahrt genießen sollen, auch wenn meine Route ganz anders verlief als geplant.

Kennt ihr das Gefühl, dass das Leben gerade kein bisschen planbar ist? Dass alles irgendwie ziemlich aus dem Ruder zu laufen scheint – ganz egal, ob es das eigene Leben ist, oder das Geschehen in der Welt „da draußen.“ Nichts ist wirklich vorhersehbar. Wo stehen wir, wo steht die Welt in einem Monat, in einem Jahr? Das Ausmaß der Sorgen und Ängste scheint sich gerade umgekehrt proportional zu unseren gewohnten Gewissheiten und Sicherheiten zu verhalten. Je mehr wir versuchen, zu planen, um zumindest ein kleines bisschen Kontrolle und Sicherheit wiederzubekommen, umso stressiger und ungewisser wird es. Je mehr wir uns zurücklehnen und vertrauen können, umso entspannter kommen wir an.

Zugegeben: Das Leben wiegt natürlich schwerer als eine Zugfahrt von Rheinland-Pfalz nach Bayern. Auf unseren Lebensgleisen passieren wir ganz andere Bahnhöfe: Zweifel, Kummer, Sorgen, Krankheit, Stress, schwere Entscheidungen, Existenzängste.  Dennoch letztendlich geht es immer um dasselbe. Setzen wir uns entspannt in den Zug? Vertrauen wir dem Leben und dem gewählten Pfad, auch wenn  gerade nichts planbar scheint und wir – scheinbar – manchmal eine ganz andere Route nehmen müssen? Oder lassen wir uns von unseren Ängsten, Zweifeln und Sorgen immer wieder aus dem Gleichgewicht bringen?

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Ich bin mittlerweile fest überzeugt davon, dass das Leben dafür sorgt, dass wir ankommen – sofern wir unser Ziel bestimmt haben. Wie wir ankommen, ist allein unsere Wahl.

Ich zumindest bin sehr dankbar für diese Erfahrung. Und ich wünsche euch allen ganz viel Gelassenheit auf eurer Reise zu eurem Ziel, wo immer dieses euch auch hinführen mag.

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Lebst du schon? Warum es so wichtig ist, JETZT deine Lebensaufgabe zu leben

Wir leben in dramatischen Zeiten, so scheint es. Nichts mehr scheint irgendwie vorhersehbar zu sein.  Bisherige Selbstverständlichkeiten sind plötzlich keineswegs mehr selbstverständlich. Bisher Gültiges verliert seine Gültigkeit. Das Alte, das Bekannte, das Vertraute geht, und wir müssen es ziehen lassen, müssen es loslassen, während das Neue noch nicht da ist.

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Wie wird unsere Welt, wie wird unser Leben in einem Jahr aussehen, in fünf Jahren, in zehn Jahren? Darauf gibt es keine Antworten. Das macht Angst, obwohl wir eigentlich vertrauen sollten. UNS SELBST VERTRAUEN. Nur dort finden wir wirkliches Vertrauen. Doch viele Menschen suchen noch immer ihren Halt und ihr Heil irgendwo da „draußen“ – zum Beispiel bei der Politik, die es mal wieder richten soll und nicht kann. Darin lässt sich enorm viel Energie investieren. „Gebt uns Vertrauen! Gebt uns endlich Sicherheit!  Gebt uns unsere alte Komfortzone zurück!“ Und so klingen die Rufe immer lauter, und dafür wird angeklagt, denunziert, demonstriert und  idealisiert – die Straßen, die Stammtische, die sozialen Netzwerke sind voll davon. Voll von den Ängsten und dem Hass all jener Menschen, die ihre inneren Kriege ins Außen projizieren – die im Außen Heilung suchen für all das, was doch nur im Inneren geheilt werden kann.

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Daher ist es auch kein Zufall, dass gerade jetzt das „Außen“ extremer wird – Terrorismus, Intoleranz, Rassismus, aber auch Politiker, männlich, von Ego und Macht besessen, trumpfen gerade in einer  weltweiten Demonstration vermeintlicher Stärke auf. Auch davor müssen wir keine Angst haben. Es ist das letzte Aufbäumen eines Verhaltensmusters der Schwäche, welches in Zukunft kein Mensch auf diesem Planeten mehr brauchen wird. Geben wir ihm daher nicht unsere kostbare Energie, denn die brauchen wir für uns selbst, und für die gute Nachricht: Ja, die Welt wird weiblicher, menschlicher, solidarischer, kooperativer, liebevoller werden. Vermutlich braucht es dieses letzte Aufbäumen testosterongesteuerter Ego-Dominanz, bevor dieser endgültig die Luft ausgeht.

Skeptiker könnten einwenden, dass das nicht grundsätzlich neu ist. Historisch betrachtet gab es schon wesentlich dunklere Zeiten, und die Weltgeschichte kannte immer schon Phasen der Unsicherheit und Phasen der Stabilität – beides bedingte einander. Eine Tatsache, die wir alle auch aus unserem eigenen Leben kennen. Dennoch gibt es einen Unterschied, der mir Hoffnung macht.

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Was wirklich grundlegend neu ist, ist die wachsende Anzahl an Menschen, die die alten Spiele aus Macht und Ohnmacht nicht mehr mitspielen. Die erkannt haben, dass es kein „Außen“ gibt, sondern dass die Verantwortung für alles, was in unserem Leben geschieht, bei uns selbst liegt. Und wer einmal damit angefangen hat, sich selbst und niemanden sonst als Schöpfer des eigenen Lebens zu begreifen, kehrt nicht mehr in die alte Denkweise zurück. Nie mehr. Sondern lebt als Vorbild für andere. Genau das passiert gerade überall auf der Welt.

Die Anzahl der Menschen, die die wesentlichste Erkenntnis des Lebens erkannt haben, wächst langsam, aber kontinuierlich an.  Irgendwann wird eine kritische Masse erreicht sein wird. Und dann passiert etwas Neues: Heilung geschieht. Einfach so. Denn die Heilung für uns selbst und unseren Planeten, das sind wir selbst.

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Wir alle sind die Zukunft, wir sind das Neue in der Welt. Jeder Mensch ist mit ganz viel Einzigartigkeit, ganz viel Talent, ganz viel Potenzial ausgestattet, und wir alle haben eine wunderbare Aufgabe: genau dieses Potenzial einzusetzen. Auch gegen unseren rationalen Verstand, der uns zuweilen einflüstert, dass das alles nicht funktionieren wird, dass wir scheitern können, dass wir finanzielle Sicherheit brauchen, dass wir doch nicht so einfach nur unser „Ding“ machen können. DOCH. WIR KÖNNEN. WIR MÜSSEN ES SOGAR.

Die Welt braucht dich und deine Talente. Die Antwort ist nicht da draußen zu suchen. Die Antwort ist in dir. Steh auf. Lauf los. Lass alles los, was dir nicht mehr dient. Die Zeit der faulen Kompromisse ist  vorbei. Denn was gestern irgendwie funktioniert hat, wird morgen immer weniger funktionieren.

 

 

Wozu bin ich hier? Wie du deine Lebensaufgabe findest – und lebst!

 

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„Du hast eine Aufgabe zu erfüllen. Du magst tun was du willst, magst hunderte von Plänen verwirklichen, magst ohne Unterbrechung tätig sein – wenn du aber diese eine Aufgabe nicht erfüllst, wird alle Zeit vergeudet sein.“

Diese Zeilen des islamischen Mystikers Dschelal ed-Din Rumi sind bereits gut 800 Jahre alt  –  doch sie beinhalten eine ganz wesentliche Frage, die uns Menschen heute genauso wie zu allen Zeiten davor bewegt hat: Es ist die Frage nach dem Sinn unseres Daseins, dem „Wozu bin ich hier?“

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Jeder Mensch ist ein einzigartiges, ein ganz besonderes, ein göttliches Wesen. Und wir alle sind bereits mit individuellen Begabungen und Talenten auf die Welt gekommen. Manche davon sind ganz offensichtlich – beispielsweise das Talent zum Malen oder ein musikalisches oder ein rhetorisches Talent. Andere kommen auf leiseren Sohlen daher – und diese wollen erst als Talente entdeckt werden! Denn das, was eigentlich die größte Selbstverständlichkeit im Leben sein sollte –  die eigenen Talente voller Stolz und Liebe zu kennen und zu leben – gelingt uns oft nicht zufriedenstellend. Haben wir doch alle schon von Kindesbeinen an immer wieder gehört, was wir alles NICHT können,  wo wir uns verbessern sollten, woran wir arbeiten müssen….

Indem wir schon sehr früh lernen, uns auf unsere Schwächen zu fokussieren,  fällt es uns im späteren Leben oft schwer, ein Bewusstsein für die eigenen Talente zu entwickeln. Zu viele Glaubenssätze, also gelernte Überzeugungen darüber, wie wir „nun mal sind oder zu sein haben“, halten uns davon ab, unsere Talente (selbst)bewusst und liebevoll zu leben.

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Um das Wort „Talent“ ranken sich viele Vorurteile. Talent, das klingt für viele Menschen nach etwas Grandiosem, etwas, das nur wenigen außergewöhnlichen Menschen vorbehalten ist. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Die bedeutendsten Talente sind gerade deshalb so einzigartig, weil sie im Außen kein großes Aufsehen erregen, sondern einfach da sind. Zum  Beispiel die Fähigkeit, sich gut in Menschen einfühlen und zuhören zu können. Der Wille, mit Ausdauer und Liebe etwas Neues zu gestalten. Die Stärke, etwas Komplexes bis ins Detail zu organisieren. Der „grüne Daumen“, unter dem alles gedeiht.  Ein großes Herz für Kinder. Ein Gespür für Tiere. Die Fähigkeit, Menschen zu begeistern – oder weiterzubringen, zu versöhnen, zu heilen…. Ein sonniges und positives Gemüt. Phantasie und Vorstellungskraft, um sich eine bessere Welt auszudenken. Die Tatkraft, um diese Ideen in die Praxis umzusetzen. Und noch viele, viele mehr…

Das alles sind die wunderbarsten Geschenke, die uns das Leben mitgegeben hat. Es ist unsere Aufgabe, diese anzuerkennen, wertzuschätzen und bewusst zu leben. Das hat sehr viel mit Liebe zu tun. Allem vorangestellt ist die Liebe zu sich selbst. Sie ist der Motor, die Wurzel, die Triebfeder, aus der letztendlich die Liebe zu allen anderen Wesen, Dingen und Aufgaben entspringt. Ohne diese tiefe Liebe und Akzeptanz uns selbst gegenüber sind wir nicht in der Lage,  unser volles Potenzial zu leben.

Denn nichts anderes ist die Lebensaufgabe: Unserem Potenzial, dem Rohdiamanten unserer Seele, eine Form zu geben, damit dieser in seiner vollen Leuchtkraft strahlen kann.

Kristall

Doch wie kommt man vom Talent zur Lebensaufgabe? Wie findet man seine wahre Berufung überhaupt heraus? Welchen Weg soll man nehmen? An den wichtigsten Gabelungen des Lebens stehen schließlich keine Wegweiser.

Der griechische Philosoph Aristoteles hat das folgendermaßen formuliert:

Wo sich deine Talente mit  den Bedürfnissen der Welt kreuzen…. Dort liegt deine Berufung.

Im Idealfall entspricht die Lebensaufgabe dem tatsächlichen Beruf. Bei vielen Menschen sieht der berufliche Alltag jedoch ganz anders aus. Die Zunahme von Stress, das Gefühl, in einem „Hamsterrad“ zu stecken und die damit verbundenen psychischen und physischen Beschwerden in der Arbeitswelt sind gerade ein Hinweis dafür, dass viele Menschen einen Beruf ausüben oder in einem Umfeld arbeiten, welches ihrer Lebensaufgabe oder auch ihren Werten nicht entspricht.

Für die Lebensaufgabe gilt  dasselbe wie für die Talente:  Sie muss nichts Grandioses sein. Es ist grandios genug, wenn es eben genau deine Aufgabe ist, die zu deinen Fähigkeiten passt. Sie ist dein Auftrag, weshalb du in der Welt bist. Die Lebensaufgabe kann man überall finden. Es geht auch nicht darum, dass freiberuflich besser ist als angestellt. Manchmal „entdeckt“ man sie in einem Hobby, einem Ehrenamt oder auch einem Nebenjob. Eines ist aber gewiss: Jeder Mensch hat eine Aufgabe. Und sobald du beginnst, dich gedanklich damit zu beschäftigen, wirst du früher oder später dorthin geführt.

Dazu habe ich für euch einige Reflexionsfragen aus meiner Praxis als Coach zusammengestellt:

Reflektiere dein bisheriges Leben

  • Was hast du in deinem bisherigen Leben besonders gerne gemacht und warum? Notiere die „Lieblingsaufgaben“ deines Lebens – ganz egal, ob es sich um ein Hobby, einen Arbeitsplatz, einen Nebenjob, ein Praktikum oder eine Fortbildung gehandelt hat.
  • Was genau hat dich an dieser Aufgabe begeistert? War es die Zusammenarbeit mit anderen? Das kreative Arbeiten? Die Gelegenheit, anderen helfen zu können? Eine selbstständige Arbeitsweise? Die Möglichkeit, vieles organisieren können?
  • Gib‘ allen diesen Dingen eine Überschrift. Sie sind wichtige Hinweise auf deine Lebensaufgabe.

Schau auf deine Kindheit

  • Hattest du schon als Kind einen Traumberuf? Was hast du geantwortet, wenn dich jemand gefragt hat, was du später mal werden möchten?
  • Tipp: Häufig benötigt der „Kindheitstraumberuf“ eine Übersetzung, indem du dir die Frage stellst: Wofür steht dieser Beruf wirklich? Eine Managerin erzählte mir einmal, dass sie als Kind besonders gerne „Friseur“ gespielt hat. Warum? Sie liebte es, jede ihrer Freundinnen ganz individuell gemäß ihrer Persönlichkeit zu frisieren. Mit diesem Talent lebt sie heute ihre Berufung, da sie ein großes Geschick darin besitzt, die Persönlichkeit ihrer Mitarbeiter zu erkennen und diese individuell gemäß ihren Talenten einsetzen und zu fördern.

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Beziehe deine Talente und Stärken ein: Was kannst du besonders gut?

  • Was ging dir schon immer mühelos von der Hand bzw. fiel dir schon immer sehr leicht?
  • Womit kannst du dich stundenlang beschäftigen, sodass du die Zeit ganz vergisst?
  • Zu welchem Thema/welcher Aufgabe fragen andere dich oft um Rat oder bitten dich um Hilfe?

 Stellen dir einmal die „Was-wäre-wenn-Frage“!

  • Was würdest du ab morgen tun, wenn du völlig frei entscheiden könntest – also wenn Geld oder Sicherheit oder sonstige Abhängigkeiten in deinem Leben überhaupt keine Rolle spielen würden?
  • Tipp: Die ehrliche Beantwortung dieser Frage gibt dir sehr deutliche Hinweise auf deine Lebensaufgabe.

 Höre auf dein Herz!

  • Welche Aufgabe würdest du mit Liebe erledigen?
  • Was würde dir wirklich Freude machen?
  • Wie wäre es für dich, wenn du dieser Liebe und Freude folgen würdest?

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 Wenn du bereits ein gutes Gespür dafür hast, welcher Weg für dich der richtige wäre, diesen Weg aber derzeit noch nicht gehen (kannst), ist vor allem eines wichtig: Mach‘ dir keinen Druck, sondern bleibe im Vertrauen und in der Liebe. Dass die Richtung stimmt, erkennst du daran, dass es ganz leicht geht und dass die passenden Menschen, Situationen und Gelegenheiten plötzlich von selbst in dein Leben kommen.

Unbewusste Ängste und Blockaden können verhindern, dass du dein wahres Potenzial lebst. Alle Menschen haben unbewusste „Programme“, sogenannte Glaubenssätze, die das Leben steuern – meist nicht zu unserem Vorteil. Diese „Programme“ lassen sich  besonders gut mit sanften energetischen Methoden aufzeigen und auflösen, z.B. mit EFT („Emotional freedom techniques“, Klopfakupressur). Entscheidend ist der Wunsch, wirklich etwas im eigenen Leben verändern zu wollen. Es gibt immer eine Wahl.

Sobald du aber losgehst, wirst du eines feststellen:  Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße.

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Eine verkürzte Ausgabe dieses Artikels findest du auch Magazin „Kraftquelle

Alle Fotos von pixabay (lizenzfreie kommerzielle Nutzung)

 

Geld macht nicht glücklich – oder etwa doch?

Warum ich meinen ersten Blogartikel ausgerechnet mit dem Thema Geld beginne?

Das ist eine gute Frage, denn….

… über Geld redet man doch nicht. Man hat es, oder man hat es nicht. Glücklich macht es auch nicht. Ist es nicht so, dass Reichtum nur Neid schafft? Und um reich zu werden, muss man sich ganz schön anstrengen. Ohne Fleiß schließlich kein Preis! Außer natürlich – ich würde endlich mal im Lotto gewinnen oder ein reicher Erbonkel würde mir etwas vermachen, ja dann – dann würde Geld endlich und für immer alle meine Probleme lösen. Dann wäre ich glücklich.

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Ist euch auch etwas aufgefallen? Beim Schreiben dieser Zeilen ist mir noch einmal so richtig bewusst geworden, wie viele Glaubenssätze es gibt, die sich ums Thema Geld drehen. Glaubenssätze (oder besser gesagt: „Irr-Glaubenssätze“) sind Aussagen, die wir meist schon als Kind gehört und übernommen haben und die unser Denken, Fühlen und Handeln und somit auch unsere Realität prägen. Irgendwann haben wir sie unbewusst verinnerlicht und denken gar nicht mehr darüber nach, ob sie stimmen oder nicht. Dennoch leiten sie uns – und wenn wir uns diese Mechanismen nicht bewusst machen, ein Leben lang.

Einer der ältesten Glaubenssätze zum Thema Geld stammt aus der Bibel und jeder dürfte ihn kennen:

„Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt.“

Diesen Glaubenssatz unreflektiert zu übernehmen, kann eine ziemliche Erfolgsbremse sein. Ich glaube aber, damit ist nicht gemeint, dass Reichtum etwas Schlimmes ist. Ganz im Gegenteil: Man kann mit Geld sehr viele gute und sinnvolle Dinge tun. Man kann es aber auch für viel Un-Sinniges ausgeben.

Ich denke, mit dem Bibelzitat ist folgendes gemeint: Geld muss fließen, damit es etwas Gutes bewirken kann. Dann wird auch immer genug da sein. Es macht keinen Sinn, es zu horten, aus Angst, es wieder zu verlieren.

Dieser Zusammenhang wurde mir erst bewusst, als ich mich vor drei Jahren selbstständig gemacht habe. Plötzlich war mein Geld nicht mehr – wie bisher –Monat für Monat in einem kalkulierbaren Betrag verfügbar.

Es hat mir anfangs ganz schön viel Sorgen bereitet, nicht zu wissen, ob ich im nächsten Monat genug Geld auf dem Konto haben würde. Und ob ich genug Aufträge bekommen würde. Verglichen mit dem, was ich vorher verdient habe, und dem, was ich an zusätzlichen Ausgaben (Krankenversicherung, Steuer, Altersvorsorge…) hatte, schien es irgendwie zu wenig zu sein. Das hat natürlich jede Menge Ängste produziert. Ich war auf einmal auf den Mangel fokussiert. Und Mangel erzeugt Stress. Es hat ungefähr ein ganzes Jahr gedauert, bis ich umzudenken begann. Wohlgemerkt: Ich bin in diesem ersten Jahr weder verhungert, noch hatte ich irgendwelche drastischen Einschränkungen in meiner Lebensführung. Es war nur das Gefühl, dass nicht genug da war. Doch dann habe ich festgestellt, dass immer zur richtigen Zeit die richtigen Aufträge zu mir gekommen sind. Und die kamen immer von alleine, ohne dass ich mich dafür anstrengen musste. Als ich aufhörte, mir Sorgen zu machen und zu vertrauen begann, war immer alles im Fluss. Irgendjemand hat wohl gut für mich gesorgt. Und mir wurde klar, dass ich vermutlich den richtigen Weg gegangen bin – meinen Weg.

Heute, gut drei Jahre nach dem Schritt in die Selbstständigkeit, kann ich mit voller Überzeugung sagen, dass ich unglaublich reich geworden bin:

Reich an wertvoller Zeit, reich an allen Möglichkeiten, meine Talente einzusetzen, reich an guten Beziehungen, reich an der Fülle der Natur und reich an Lebensqualität.

Ich lebe heute meinen Traum mitten in der Natur im Berchtesgadener Land. In einem Haus am Waldrand, umgeben von Bergen. Mit glücklichen Hühnern und Kühen in der Nachbarschaft. Ich habe Dinge losgelassen, die ich nicht mehr brauche. Ich tue das, was ich tun möchte. Ich lebe ein Leben in der Fülle. Ohne Angst, dass mein Geld nicht reichen könnte oder dass ich mich mehr anstrengen müsste. Es ist immer zur rechten Zeit genug da….

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Was ich damit sagen möchte?

Es ist nicht das Geld an sich, welches glücklich macht.  Es ist die Vorstellung von Fülle und Reichtum, die glücklich macht. Achte doch mal darauf, worauf du deine Gedanken richtest:

  • Fokussierst du den Mangel, wirst du Mangel erleben.
  • Denkst du an finanzielle Probleme, wirst du Geldsorgen haben.
  • Fokussierst du die Fülle, wirst du Fülle erleben.

Das ist das Gesetz der Resonanz.

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Warum macht Geld dann so viele Menschen unglücklich?

Auch hier ist es nicht das Geld an sich, das unglücklich macht. Es ist das Mangeldenken, es ist die Unzufriedenheit (nie genug zu haben), es ist der Neid, der Vergleich mit anderen, die mehr haben, und es sind die (Verlust)ängste.

Dabei haben wir immer die Wahl, ob wir Fülle oder Mangel leben möchten. Es ist nur ein kleiner Schalter im Kopf, den wir umlegen müssen. Ein kleiner Schalter mit großer Wirkung. Es ist der Schalter der Selbstverantwortung. Sobald wir ihn umgelegt haben, können wir andere nicht mehr für unseren Kontostand verantwortlich machen.  Vielleicht ist das der Grund, warum so wenige sich für die Fülle entscheiden?

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Hier ein paar Tipps, was du tun kannst,um die finanzielle Beziehung zu deinem Geld zu verbessern:

  •  Mache dir jedes Mal, wenn du an Geld denkst, bewusst, dass du die Wahl hast: Du kannst jetzt, in diesem Moment, positiv oder negativ darüber denken. Das ist nichts als eine Sache des Trainings.
  • Schreibe dir auf, was du alles Positives in deinem Leben hast. Mach dir die ganze Fülle bewusst! Vielleicht wirst du merken, dass diese Dinge gar nichts mit Geld zu tun haben. Aber sie sind dein Reichtum, dein gut gefülltes Konto. Sei dankbar dafür, jeden Tag aufs Neue!
  •  Lass deinem Geld die Wertschätzung zukommen, die du auch einem guten Freund geben würdest. Besorge dir eine schöne Geldbörse, eine die dir richtig gut gefällt. Immer, wenn du Geld ausgibst, dann halte kurz inne und denke darüber nach, wofür du es ausgibst. Mache ein kleines, bewusstes Ritual daraus. Und stelle dir vor, was dein Geld damit Gutes bewirken wird. Vielleicht kann der Obsthändler damit seinen Angestellten bezahlen, vielleicht unterstützt du mit dem Fair Trade Kaffee die südamerikanischen Kleinbauern…. Vermeide Ausgaben, die in deinen Augen nichts Gutes bewirken.
  • Hebe alte Rechnungen auf. Ok, vielleicht nicht unbedingt den letzten Strafzettel. Aber Rechnungen von Dingen, die du dir gekauft hast. Schau sie dir immer mal wieder an. Aber nicht unter dem Fokus, wie viel Geld du jetzt schon wieder ausgegeben hast. Sondern freue dich darüber, welche schönen Dinge dir dein Geld ermöglicht hat.
  •  Schreibe doch einmal einen Liebesbrief an dein Geld. Das fällt dir schwer? Es ist wie mit allen Beziehungen im Leben – wenn ihr nicht gut miteinander kommunizieren könnt, dann weißt du, dass es Zeit ist, etwas an eurer Beziehung zu ändern….
  • Suche dir ein soziales Projekt, das dich anspricht und welches du gerne finanziell unterstützen möchtest. Mach es dir zu Gewohnheit, immer dann etwas zu spenden, wenn du meinst, gerade kein Geld zu haben. Das können kleine Beträge sein. Gib es gerne, und freue dich, wenn du damit Menschen hilfst, denen es schlechter geht als dir. Lass dein Geld fließen – du wirst staunen, wie viel zu dir zurückfließen wird.
  •  Verdienst du dein Geld überwiegend mit den Dingen, die du wirklich tun möchtest, die dir Spaß machen, die du auch tun würdest, wenn Geld, Sicherheit etc. keine Rolle spielen würden? Falls nicht – spüre deinen wahren Träumen nach. Geldsorgen sind auch häufig ein Hinweis, dass du (noch) nicht deiner Berufung folgst. Oder du wagst es nicht, diese zu leben, weil du befürchtest, dann Geldsorgen zu haben….
  • Akzeptiere es, wenn du gerade Geldsorgen hast. Auch das darf sein. Verurteile dich nicht dafür und gib dir keine Schuld – „Schulden“ haben mit „Schuld“ zu tun. Vermeide es aber, die Verantwortung für deine Situation bei anderen zu suchen, sondern richte deinen Fokus darauf, was du selbst aus der Situation lernen kannst.

Glaubenssätze lassen sich übrigens gezielt auflösen. Du kannst sie löschen wie überflüssige Daten auf einer Festplatte. Eine sehr wirkungsvolle Methode ist EFT (Emotional freedom techniques, Klopfakupressur). Diese Methode ist für jedermann erlernbar und anwendbar.