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Die hermetischen Gesetze: Das Prinzip des Wandels

III. Das Prinzip der Schwingung/des ewigen Wandels

Alles ist in Bewegung, alles ist in Schwingung. Nichts ist in Ruhe. Das heißt, alles bewegt sich – ob wir es wollen oder nicht. 

Unser ganzes Leben besteht aus Veränderungen. Von der Geburt bis zum Tod müssen wir uns damit auseinandersetzen, dass nichts so bleibt, wie es ist. Wenn es überhaupt eine Konstante in unserem Leben gibt, dann ist die Veränderung dieses Ewige. So wie das Meer, welches je nach Jahreszeit, Wind- und Wetterlage mal kleine, mal riesige, mal stürmische Wellen an den Strand unseres Lebens spült – und trotzdem immer das Meer bleibt.

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Wir hätten also gute Gründe, diese Veränderungen als Teil unseres Lebens einfach anzunehmen, da wie sie ohnehin nicht aus unserem Leben aussperren können. Doch häufig tun wir uns schwer damit. Und nicht nur das – viele unserer „Strategien“ sind geradezu darauf ausgerichtet, dafür zu sorgen, dass das Unerwartete, also die Veränderung, uns nicht überwältigt. Wer kennt nicht das Argument des vermeintlich „sicheren“ Jobs, die vermeintliche „Sicherheit“ durch einen Partner bzw. eine Ehe, die „Sicherheit“ einer eigenen Immobilie usw. Sehr viele Branchen leben gut von der Angst vor der Veränderung durch Armut, Krankheit und Tod –  die Versicherungsbranche, die Finanzbranche, die Pharmabranche ……in den USA vor allem auch die Waffenbranche.

Die Angst vor Veränderung war schon immer der Nährboden für Populismus, bis hin zu nationalistischen und rassistischen Ideen. Denn das dritte hermetische Prinzip ist gerade sehr aktuell. Die Herausforderungen einer globalen Welt zwingen uns gerade dazu, uns mit notwendigen Veränderungen auseinanderzusetzen. Aber auch gerade an dieser Stelle ist erkennbar, wie schwer sich viele Menschen damit tun. Anstatt die Veränderungen als Teil des Lebens anzunehmen und verantwortungsvolle Lösungen für globale Probleme – an deren Entstehung vor allem die westlichen Industrienationen beteiligt sind – zu suchen, setzen viele auf Abschottung, Protektionismus, Mauern und den Aufbau von Feindbildern. Die Stärke des Hasses und der Ablehnung ist dabei nur die Projektion der eigenen Ängste. Diese Ängste sind nicht neu, sie waren schon immer da – sie treten nur jetzt ganz besonders massiv hervor. Und nicht jeder möchte sich damit auseinandersetzen.

Doch sämtliche Vorstellungen, die die Existenz des dritten universellen Prinzips missachten und die auf die rücksichtslose Beibehaltung eines früheren Status quo setzen, den es nicht mehr gibt, werden  früher oder später scheitern. Es geht gar nicht anders. Das gilt im Übrigen auch für religiöse Ideen, ganz unabhängig von der Konfession.

Wer das dritte Prinzip verstanden hat, kann sich daher ganz entspannt zurücklehnen und dem ganzen Irrsinn, der da gerade in der Welt zu toben scheint, voller Vertrauen und mit einem Augenzwinkern zuschauen. Es wird so nicht funktionieren. Vielleicht geht es nur darum, das Bild einer Welt loszulassen, von der wir bisher angenommen haben, dass sie immer so sein soll.

Denn Veränderung bedeutet immer auch, etwas loszulassen. Am drastischsten erleben wir diese Veränderung mit dem Tod eines geliebten Menschen. Manchmal müssen wir einen Partner loslassen,  einen materiellen Besitz oder eine vermeintliche Sicherheit, eine Komfortzone, einen Glaubenssatz, eine alte Angst, einen Anspruch an uns selbst, die Idee eines Lebens, das nur so und nicht anders sein soll.

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Foto: pixabay

Doch wer loslassen kann, hat auf einmal eine Hand frei  – und darf sich freuen, was er damit alles Neues in sein Leben holen kann.

 

 

Eine Zugfahrt, genau wie das Leben…

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Letzte Woche bin ich von Bad Kreuznach nach Berchtesgaden gefahren. Runde 600 km von  Rheinland Pfalz bis hinunter in den südöstlichsten Zipfel Bayerns. Die Bahn sollte mich bis Bernau an den Chiemsee bringen. Dort hatte ich mein Auto geparkt, mit dem ich die letzten 70 km bis nach Berchtesgaden zurücklegen würde. Doch kurz vor dem Umsteigen in Mainz kam die Durchsage, dass mein gebuchter EC, der mich bis zum Chiemsee hätte bringen sollen, komplett ausfällt. Es gab keine weiteren Erläuterungen oder Hilfestellungen außer dem Hinweis, dass Reisende sich doch ans Reisezentrum der Bahn wenden sollten. Da stand ich dann mit meinem Gepäck und fluchte innerlich vor mich hin. So gut hatte ich alles durchgeplant, um 17:00 Uhr wollte ich zuhause sein und den Nachmittag bei einer Tasse Kaffee mit Blick auf die Berge gemütlich ausklingen lassen. Und jetzt das!

„Heute wird es wohl spät werden“, dachte ich frustriert. Doch als ich auf den Bahnsteig trat, fuhr wie durch ein Wunder zeitgleich auf dem Bahnsteig gegenüber ein ICE ein. Ziel München! Auch wenn die Route eine ganz andere war, würde mich dieser Zug zumindest bis München bringen, von dort würde ich dann schon weiterkommen. Ich stieg ein. Genügend freie Plätze gab es auch. Soweit war alles in bester Ordnung.

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Über meine Bahn App habe ich dann herausgefunden, dass für meinen ausgefallenen EC ein Ersatzzug bereitgestellt wurde. Sollte mein ICE pünktlich sein, könnte ich diesen in München noch erreichen und wäre wie geplant um 17:00 Uhr zuhause. Was für eine angenehme Vorstellung! Doch es kam anders. Mein ICE bummelte herum und verlor immer mehr Zeit, sodass es fraglich schien, dass ich den Anschluss in München bekommen würde. Und so habe ich wieder die Bahn App befragt. Und siehe da – der Ersatzzug war erheblich verspätet und würde erst 30 Minuten später in München eintreffen. Somit würde ich diesen zwar problemlos erreichen, jedoch nicht den Regionalzug in Prien am Chiemsee, der mich nur eine Station weiter nach Bernau zu meinem Auto bringen würde. Und ich wollte doch so gerne um 17:00 Uhr zuhause ein! Also habe ich wieder und wieder auf meinem Smartphone herumgetippt. Und fand heraus, dass ich auch ab München mit der S-Bahn zum Ostbahnhof fahren und von dort direkt in meinen Regionalzug nach Bernau einsteigen könne. Inzwischen war ich fast in Ingolstadt angekommen und die BahnApp informierte mich, dass die Verspätung des Ersatzzuges nunmehr nur noch 15 Minuten betrug. Ich würde also auch  meinen Anschluss in Prien bekommen. In München angekommen, stellte ich fest, dass da nicht der angekündigte Zug stand, sondern ein weiterer Ersatzzug, der tatsächlich mit nur 15-minütiger Verspätung losfuhr, allerdings auf einer völlig unvertrauten Route – im Schneckentempo ruckelte dieser einen großen Umweg über die S-Bahn-Gleise, statt wie sonst zügig über den Ostbahnhof. „What a mess“ stellte eine italienische Touristin resigniert fest. Und schon wieder schlichen sich leise Zweifel bei mir ein, ob ich denn noch „auf Kurs“ war.

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Doch letztendlich erreichte ich meinen Regionalzug in Prien und mein Auto in Bernau absolut pünktlich, und zwar genau zu der gleichen Zeit, die auf meinem Bahnticket ausgedruckt war. Ich war sogar noch 10 Minuten früher als geplant zuhause. Ich hatte mein Wunschziel – um 17:00 Uhr gemütlich in meiner Küche Kaffee trinken – erreicht. Aber wie hatte ich es erreicht?

Mein Ziel war doch klar formuliert gewesen. Ich hätte problemlos darauf vertrauen können. Der richtige Zug, der mich zur rechten Zeit weiterbringen würde, war immer da. Ich bin angekommen, auch wenn ich ganz andere Strecken gefahren bin als geplant. Ich hätte viel entspannter sein können, wenn ich mich nicht ängstlich ständig vergewissert hätte, ob ich denn jetzt meinen Anschluss bekomme oder ob ich nicht gerade eine bessere Option verpasse. Wohlgemerkt: Ich hätte.

Warum ich diese – an für sich belanglose – Geschichte erzähle?

Weil mir klargeworden ist, was diese Episode mir sagen will. Diese Zugfahrt ist für mich eine wunderbare Metapher für das Leben.

Es geht darum, dass wir unser (Lebens)ziel klar formulieren. Und zwar vor allem die emotionalen Aspekte. Was ist mir wirklich wichtig, wie möchte ich leben, was will ich tun, wie soll sich das anfühlen?

Wenn wir dieses Ziel formuliert haben, sollten wir einfach nur vertrauen und uns vom Leben tragen lassen! Einfach so. Ohne ständiges Hinterfragen oder sich sorgen, so wie ich das gemacht habe. Letztendlich hat mir das alles keinen einzigen Vorteil und schon gar keine Sicherheit gebracht. Es hätte vollkommen ausgereicht, mich intuitiv in den nächsten Zug setzen, den mir das Leben direkt vor die Nase geschoben hat.  Das Fernziel vor Augen, hätte ich entspannt und staunend die Fahrt genießen sollen, auch wenn meine Route ganz anders verlief als geplant.

Kennt ihr das Gefühl, dass das Leben gerade kein bisschen planbar ist? Dass alles irgendwie ziemlich aus dem Ruder zu laufen scheint – ganz egal, ob es das eigene Leben ist, oder das Geschehen in der Welt „da draußen.“ Nichts ist wirklich vorhersehbar. Wo stehen wir, wo steht die Welt in einem Monat, in einem Jahr? Das Ausmaß der Sorgen und Ängste scheint sich gerade umgekehrt proportional zu unseren gewohnten Gewissheiten und Sicherheiten zu verhalten. Je mehr wir versuchen, zu planen, um zumindest ein kleines bisschen Kontrolle und Sicherheit wiederzubekommen, umso stressiger und ungewisser wird es. Je mehr wir uns zurücklehnen und vertrauen können, umso entspannter kommen wir an.

Zugegeben: Das Leben wiegt natürlich schwerer als eine Zugfahrt von Rheinland-Pfalz nach Bayern. Auf unseren Lebensgleisen passieren wir ganz andere Bahnhöfe: Zweifel, Kummer, Sorgen, Krankheit, Stress, schwere Entscheidungen, Existenzängste.  Dennoch letztendlich geht es immer um dasselbe. Setzen wir uns entspannt in den Zug? Vertrauen wir dem Leben und dem gewählten Pfad, auch wenn  gerade nichts planbar scheint und wir – scheinbar – manchmal eine ganz andere Route nehmen müssen? Oder lassen wir uns von unseren Ängsten, Zweifeln und Sorgen immer wieder aus dem Gleichgewicht bringen?

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Ich bin mittlerweile fest überzeugt davon, dass das Leben dafür sorgt, dass wir ankommen – sofern wir unser Ziel bestimmt haben. Wie wir ankommen, ist allein unsere Wahl.

Ich zumindest bin sehr dankbar für diese Erfahrung. Und ich wünsche euch allen ganz viel Gelassenheit auf eurer Reise zu eurem Ziel, wo immer dieses euch auch hinführen mag.

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Lebst du schon? Warum es so wichtig ist, JETZT deine Lebensaufgabe zu leben

Wir leben in dramatischen Zeiten, so scheint es. Nichts mehr scheint irgendwie vorhersehbar zu sein.  Bisherige Selbstverständlichkeiten sind plötzlich keineswegs mehr selbstverständlich. Bisher Gültiges verliert seine Gültigkeit. Das Alte, das Bekannte, das Vertraute geht, und wir müssen es ziehen lassen, müssen es loslassen, während das Neue noch nicht da ist.

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Wie wird unsere Welt, wie wird unser Leben in einem Jahr aussehen, in fünf Jahren, in zehn Jahren? Darauf gibt es keine Antworten. Das macht Angst, obwohl wir eigentlich vertrauen sollten. UNS SELBST VERTRAUEN. Nur dort finden wir wirkliches Vertrauen. Doch viele Menschen suchen noch immer ihren Halt und ihr Heil irgendwo da „draußen“ – zum Beispiel bei der Politik, die es mal wieder richten soll und nicht kann. Darin lässt sich enorm viel Energie investieren. „Gebt uns Vertrauen! Gebt uns endlich Sicherheit!  Gebt uns unsere alte Komfortzone zurück!“ Und so klingen die Rufe immer lauter, und dafür wird angeklagt, denunziert, demonstriert und  idealisiert – die Straßen, die Stammtische, die sozialen Netzwerke sind voll davon. Voll von den Ängsten und dem Hass all jener Menschen, die ihre inneren Kriege ins Außen projizieren – die im Außen Heilung suchen für all das, was doch nur im Inneren geheilt werden kann.

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Daher ist es auch kein Zufall, dass gerade jetzt das „Außen“ extremer wird – Terrorismus, Intoleranz, Rassismus, aber auch Politiker, männlich, von Ego und Macht besessen, trumpfen gerade in einer  weltweiten Demonstration vermeintlicher Stärke auf. Auch davor müssen wir keine Angst haben. Es ist das letzte Aufbäumen eines Verhaltensmusters der Schwäche, welches in Zukunft kein Mensch auf diesem Planeten mehr brauchen wird. Geben wir ihm daher nicht unsere kostbare Energie, denn die brauchen wir für uns selbst, und für die gute Nachricht: Ja, die Welt wird weiblicher, menschlicher, solidarischer, kooperativer, liebevoller werden. Vermutlich braucht es dieses letzte Aufbäumen testosterongesteuerter Ego-Dominanz, bevor dieser endgültig die Luft ausgeht.

Skeptiker könnten einwenden, dass das nicht grundsätzlich neu ist. Historisch betrachtet gab es schon wesentlich dunklere Zeiten, und die Weltgeschichte kannte immer schon Phasen der Unsicherheit und Phasen der Stabilität – beides bedingte einander. Eine Tatsache, die wir alle auch aus unserem eigenen Leben kennen. Dennoch gibt es einen Unterschied, der mir Hoffnung macht.

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Was wirklich grundlegend neu ist, ist die wachsende Anzahl an Menschen, die die alten Spiele aus Macht und Ohnmacht nicht mehr mitspielen. Die erkannt haben, dass es kein „Außen“ gibt, sondern dass die Verantwortung für alles, was in unserem Leben geschieht, bei uns selbst liegt. Und wer einmal damit angefangen hat, sich selbst und niemanden sonst als Schöpfer des eigenen Lebens zu begreifen, kehrt nicht mehr in die alte Denkweise zurück. Nie mehr. Sondern lebt als Vorbild für andere. Genau das passiert gerade überall auf der Welt.

Die Anzahl der Menschen, die die wesentlichste Erkenntnis des Lebens erkannt haben, wächst langsam, aber kontinuierlich an.  Irgendwann wird eine kritische Masse erreicht sein wird. Und dann passiert etwas Neues: Heilung geschieht. Einfach so. Denn die Heilung für uns selbst und unseren Planeten, das sind wir selbst.

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Wir alle sind die Zukunft, wir sind das Neue in der Welt. Jeder Mensch ist mit ganz viel Einzigartigkeit, ganz viel Talent, ganz viel Potenzial ausgestattet, und wir alle haben eine wunderbare Aufgabe: genau dieses Potenzial einzusetzen. Auch gegen unseren rationalen Verstand, der uns zuweilen einflüstert, dass das alles nicht funktionieren wird, dass wir scheitern können, dass wir finanzielle Sicherheit brauchen, dass wir doch nicht so einfach nur unser „Ding“ machen können. DOCH. WIR KÖNNEN. WIR MÜSSEN ES SOGAR.

Die Welt braucht dich und deine Talente. Die Antwort ist nicht da draußen zu suchen. Die Antwort ist in dir. Steh auf. Lauf los. Lass alles los, was dir nicht mehr dient. Die Zeit der faulen Kompromisse ist  vorbei. Denn was gestern irgendwie funktioniert hat, wird morgen immer weniger funktionieren.

 

 

Was bleibt, wenn alles sich verändert?

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Die Welt verändert sich. Immer mehr Menschen spüren, dass alte Sicherheiten, Selbstverständlichkeiten und vermeintliche Wahrheiten nicht mehr gelten. Hatten wir in Deutschland bisher das Gefühl, die Krisen und Katastrophen dieser Welt immer irgendwie aus der „sicheren“ Perspektive, mehr oder weniger unbeteiligt und gut „in Watte verpackt“ betrachten zu können, so brechen diese spätestens seit Eurokrise und Flüchtlingsdramatik ungebremst auf uns herein. Das schürt alte Ängste und Unsicherheiten, wo es doch Liebe, Mitgefühl und Vertrauen in den Gang der Dinge bräuchte.

Aber auch in den Unternehmen passiert einiges. Der gefühlte Stress nimmt seit Jahren zu. Immer mehr Menschen spüren, dass sie in ihrem beruflichen „Hamsterrad“ nicht mehr weiterlaufen möchten, da der Körper und die Seele einfach nicht mehr mitspielen. Daneben gibt es zahlreiche Branchen und Geschäftszweige, die sich völlig neu erfinden müssen, da sie künftig in der jetzt existierenden Form nicht mehr benötigt werden – allen voran die Banken und Finanzdienstleister. Wovon soll ich leben, wenn das Alte wegbricht, bzw. nicht mehr „lebbar“ ist? Auch hier versperren uns Ängste oftmals den Blick auf das, was uns wirklich gut tun würde.

Selbst die zwischenmenschlichen Beziehungen, die auf alten, uns doch so vertrauten „Mustern“ basierten und damit eine scheinbare Sicherheit vorgaukelten, funktionieren auf einmal nicht mehr.

Das Alte wankt, das Neue ist noch nicht da – wie sollen wir damit umgehen?

Das Leben serviert uns die Krisen und Herausforderungen nur aus einem einzigen Grund: Damit wir sie meistern und daran wachsen können. Ohne Krise gibt es keinen Neubeginn. Aus der Kuschelecke heraus kommt niemand auf die Idee, etwas Neues zu wagen. Veränderung bedeutet immer auch, alte Ängste und Gewohnheiten loszulassen und völlig neue Wege zu gehen. Ganz egal, ob es sich um ein neues Miteinander in Europa/in Deutschland, eine neue Aufgabe im Leben oder ein verändertes Zusammenleben in der Partnerschaft handelt. Entscheidend ist es, in der Liebe zu bleiben – allem voran in der Liebe zu uns selbst.

Wer in der Liebe zu sich selbst ist, kommt irgendwann an den essentiellen Fragen des Lebens nicht mehr vorbei:

Was bin ich wirklich, was macht mich aus, was ist meine Essenz, das, was ich wirklich leben und bewirken möchte in dieser Welt? Wie kann ich meine Talente sinnvoll einbringen? Und was brauche ich dazu wirklich, was kann ich aber auch getrost loslassen?

Von der Beantwortung dieser Fragen hängt ganz viel ab. Ganz egal, ob wir Sie als Europäer, als Deutscher, als Arbeitnehmer, Freiberufler oder Mensch und Lebenspartner stellen.

Es hängt viel davon ab – nicht zuletzt ein glückliches, friedvolles, angstfreies  und erfülltes Leben.

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Foto: Jörg Möller-Jöhnk www.sei-du-selbst.com

Herzliche Grüße aus dem Berchtesgadener Land

Sabine